SOPHIE SCHOLL
Drama, Deutschland 2005, 116 Minuten, Regie: Marc Rothemund,
Darsteller: Julia Jentsch, Fabian Hinrichs, Alexander Held

München, Februar 1943: Die Widerstandsgruppe »Weiße Rose« druckt in ihrem Versteck Flugblätter gegen das Terrorregime der Nationalsozialisten, die Hans Scholl an der Münchner Universität verteilen will. Am Morgen ist der Lichthof der Universität menschenleer. Doch in wenigen Minuten werden die Studierenden und Professoren aus den Vorlesungen strömen. Die beiden wissen nicht, dass sie längst beobachtet werden. Während sich die Korridore füllen, werden sie vom Hausmeister festgehalten und kurze Zeit später verhaftet. Es folgen tagelange Verhöre. Schließlich verurteilt sie der gefürchtete Richter Roland Freisler des Volksgerichtshofes in einem Schnellverfahren zusammen mit ihrem Mitstreiter Christoph Probst zum Tod. Insbesondere Sophie Scholls kompromisslose und couragierte Haltung bis zu ihrer Hinrichtung beeindruckt bis heute viele Menschen. In dem Porträt der Widerstandskämpferin gewinnt die Frage nach dem politischen Engagement und der Zivilcourage jedes Einzelnen an beeindruckender Aktualität oder mit den Worten Sophie Scholls in dem Verhör mit dem Gestapobeamten Robert Mohr ausgedrückt: »Gesetz oder Gewissen – worauf soll man sich berufen?«

bestellbar im:
Nickelodeon

Empfohlene Klassenstufen:
Klassen 7-13

Themen:
Gewalt, Identitätsfindung,
Nationalsozialismus, Toleranz,
Widerstand, Zivilcourage

Empfohlene Fächer:
Deutsch, Geschichte,
Religion / Ethik / LER

Fassungen:
dt. Fassung